Aktuelles Programm

 Mai 2016

 

Dienstag 10.Mai 2016, um 20 Uhr

Kino-Center . Vor dem Kremper Tor 5 . Neustadt

Carol

carol kleinNew York in 1950er Jahren: Die junge Kaufhausverkäuferin Therese (Rooney Mara) träumt von einem besseren Leben ohne den monotonen Alltag und ohne die aufdringlichen Besitzansprüche ihres Freundes. Als sie die elegante Carol (Cate Blanchett) kennenlernt, blüht sie auf. Aus Zuneigung wird Liebe, aber die gilt zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern zur damaligen Zeit als „sittenwidriges Verhalten“. Gemeinsam begeben sich die beiden ungleichen Frauen auf eine Art Hochzeitsreise. Therese und Cate lernen zu ihren Gefühlen zu stehen und Stärke zu entwickeln. Am Ende sind beide befreit: Therese von ihren Ängsten und Carol von den Pressionen ihres Ehemanns. „Carol“ basiert auf dem Roman „Salz und sein Preis“, den Patricia Highsmith unter dem Pseudonym Claire Morgan veröffentlichte. Die exquisite Verfilmung und die beiden Hauptdarstellerinnen waren für den Oscar nominiert.

Regie: Todd Haynes . Großbritannien, USA 2015 . 118 Minuten

 

 

 

5 Jahre KoKi . 5 Jahre KoKi . 5 Jahre KoKi . 5 Jahre KoKi .

Sonnabend, 28. Mai 2016 um 20 Uhr

Kino-Center – Vor dem Kremper Tor 5   .   Neustadt

Utbüxen kann keeneen & 2 Filmmakerinnen

Utbüxen kann keeneen kleinPunktgenau vor fünf Jahren hat das Kommunale Kino Neustadt seinen ersten Film gezeigt. Das kleine Jubiläum will das KoKi mit einem Dokumentarfilm op Platt und seinen Macherinnen begehen: Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric zeigen in „Utbüxen kann keeneen“ Tischlermeister, Sargtischler, Bestatter, Totengräber, Sargträger und Totenbitterin. Menschen, für die der Tod zwar Alltag, aber immer noch etwas Besonderes geblieben ist. Sie leben in Ostfriesland, Mecklenburg, Dithmarschen, auf Hallig Hooge und Hallig Langeneß und sprechen alle ihr eigenes Platt. Die Protagonisten erzählen im schönsten Platt (mit Untertiteln) von ihren Erfahrungen und was der tägliche Umgang mit dem Tod und den Toten für sie bedeutet. Die Filmemacherinnen kommen zur Vorführung nach Neustadt und berichten von ihrer Arbeit.

Regie: Gisela Tuchtenhagen & Margot Neubert-Maric . Deutschland 2015 . 90 Minuten

 

Karten für die KoKi-Filme verkauft und reserviert der Buchladen “Buchstabe” in der Hochtorstraße 2 in Neustadt (Tel. 04561-8883). An der Abendkasse im Kino-Center Neustadt gibt es Restkarten – sofern vorhanden.

 

 

 

Juni 2016

Dienstag, 14. Juni , um 20 Uhr                                                                                     Kino-Center . Vor dem Kremper Tor 5. Neustadt

Senor Kaplan

senor kleinJacob Kaplan (Héctor Noguera) blickt auf sein Leben zurück und fragt sich, was er Großes geleistet hat. Seine jüdischen Eltern schickten ihn 1939 aus Polen nach Amerika, um sein Überleben zu sichern. Jetzt ist Señor Kaplan ein Rentner in Uruguay, seit 50 Jahren verheiratet, Vater zweier Söhne, Großvater einer Enkelin. Aber dass er 76 Jahre alt ist und soeben den Führerschein abgeben musste, heißt nicht, dass es für Weltbewegendes zu spät ist. Als Kaplan im Fernsehen Berichte über in Südamerika versteckte deutsche Nazis hört, wachsen seiner Fantasie Flügel: Er möchte einen Nazi-Verbrecher entführen, wie es der israelische Geheimdienst 1960 mit Adolf Eichmann machte. Mit der Unterstützung des abgewrackten ehemaligen Polizisten Wilson (Néstor Guzzini) macht er sich auf den Weg, um den verdächtigen Deutschen in der nahen Strandbar aufzuspüren und den Behörden zu übergeben …

Regie: Alvaro Brechner . Uruguay, Spanien 2015 . 98 Minuten

 

 

Donnerstag, 23. Juni 2016 um 20 Uhr                                                                 Kino-Center. Vor dem Kremper Tor 5 . Neustadt

Gestrandet

getsrandet druck2014 beginnt für die Bewohner von Strackholt mit einer ungewöhnlichen Nachricht: Eine kleine Gruppe eritreischer Flüchtlinge ist in dem 1500-Seelen-Dorf „gestrandet“. 20 km von Aurich, inmitten der ostfriesischen Leere, sollen die Neuankömmlinge den Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten. Helmut, ein pensionierter Schuldirektor und Christiane, eine Journalistin nehmen sich der fünf Männer an. Mit Deutschunterricht, Ämtergängen und selbstgebackenem Kuchen versuchen sie, ihnen den Neuanfang in der fremden Umgebung zu erleichtern. Die Flüchtlinge nehmen das Hilfsangebot mit großem Elan an. Doch mit jedem Tag treten neue Konflikte auf, denn die Mühlen der Behörden mahlen langsam und die tägliche Ungewissheit zehrt an den Nerven aller Beteiligten. Der Dokumentarfllm „Gestrandet“ zeigt Möglichkeiten und Schwierigkeiten in der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung auf.

Regie: Lisei Caspers . Deutschland 2016 . 78 Minuten