Aktuelles Programm

Dezember 2016 

Dienstag, 13. Dezember , um 20 Uhr                                                                    

Kino-Center . Vor dem Kremper Tor 5. Neustadt

Die Kunst, sich die Schuhe zu binden

In Kooperation mit dem Förderverein Kinderzentrum Pelzerhaken

sich-die-schuhe-zu-binden_kleinSeit acht Jahren üben die geistig Behinderten im Tageszentrum “Paradies” das Schleifenbinden und bekommen es einfach nicht hin. Sie haben keine Lust mehr auf das stupide Training. Der neue Mitarbeiter, der arbeitslose Schauspieler Alex hält auch nichts von den strengen Regeln im „Paradies“. Im täglichen Umgang entdeckt der Betreuer die Fantasie und musikalische Begabung der Bewohner und beginnt mit ihnen Theater zu spielen. Alex setzt sich dafür ein, dass seine Schützlinge auch mal wieder richtig Spaß haben und meldet sie bei „Schweden sucht den Superstar“ an. Die Komödie, die humorvoll für die Integration von Behinderten wirbt, wurde von der Geschichte des Theater-Ensembles „Glada Hudik“ inspiriert, das 1996 von Pär Johansson in einem Tageszentrum für Menschen mit Handicaps in Hudiksvall ins Leben gerufen wurde.

Regie: Lena Koppel. Schweden 2012 . 101 Minuten

 

Karten für die KoKi-Filme verkauft und reserviert der Buchladen “Buchstabe” in der Hochtorstraße 2 in Neustadt (Tel. 04561-8883). An der Abendkasse im Kino-Center Neustadt gibt es Restkarten – sofern vorhanden.

 

 

 

Donnerstag, 29. Dezember, 2016 um 20 Uhr                                                                 Kino-Center. Vor dem Kremper Tor 5 . Neustadt

Der Tod in Venedig

Klassiker im KoKi

der-tod-in-venedig_kleinDer alternde Komponist Gustav von Aschenbach (Dirk Bogarde) befindet sich in einer tiefen Krise. Sein Privatleben und seine Karriere liegen in Trümmern. Er reist nach Venedig und steigt im besten Haus am Platze ab. Im Hotel des Bains begegnet Aschenbach dem mit makelloser Schönheit gesegneten, polnischen Jüngling Tadzio (Björn Andresen), der sich mit seiner Familie, angeführt von einer beeindruckenden Mutter (Silvano Mangano), ebenfalls dort logiert. Zunehmend entwickelt Aschenbach eine Obsession für den Jungen, den er regelrecht verfolgt. Das bürgerliche Leben des Musikers gerät zunehmend ins Wanken. Zudem macht ihm das venezianische Klima erheblich zu schaffen. Es mehren sich die Hinweise, dass in der Stadt eine todbringende Cholera umgeht. Viscontis Verfilmung der Novelle von Thomas Mann gehört zu den Klassikern des anspruchsvollen europäischen Kinos.

Regie: Luchiano Visconti . Italien 1971 . 130 Minuten