Aktuelles Programm

 

7. Kinopreis für das KoKi Neustadt

Das Kommunale Kino Neustadt ist wieder preisgekrönt. Für “die kontinuierlich gute Kinoarbeit im Programmjahr 2018”  hat die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Karin Prien das KoKi Neustadt mit dem Kinopreis Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Die Urkunde ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden. KoKi-Schriftführerin Sabine Petersen (l.) hat den Preis aus den Händen von Staatssekretär Dr. Oliver Grundei am 5. Juni im Capitol in Kappeln entgegengenommen. Der KoKi-Vorstand freut sich über die Würdigung seiner ehrenamtlichen Arbeit.

 

Juli 2019

 

Mittwoch, 24. Juli 2019 um 20 Uhr

Kino-Center . Vor dem Kremper Tor 5 . Neustadt

Push – Für das Grundrecht auf Wohnen

Die Mieten steigen in Stadtwohnungen. Die Löhne tun es nicht. So werden selbst Menschen, die schon lange in ihren Wohnungen zu Hause sind, irgendwann dort heraus “gepusht”, also verdrängt. Selbst gestandene Berufe wie Polizisten und Pfleger können sich keine Bleibe direkt in der Stadt, wo sie arbeiten und helfen, mehr leisten. Wenn Wohnraum und Immobilien zu einem Kapital werden, das wie eine Anlage und Investition funktioniert, dann sieht Regisseur Fredrik Gertten den Weg in die Krise vorgezeichnet. Er begleitet in seiner Dokumentation „Push – Für das Grundrecht auf Wohnen“ die UN-Reporterin für Angemessenes Wohnen, Leilani Farha, auf einer Reise um die Welt, die den Trend des unerschwinglichen Städtewohnraums aufzeigt. Dabei ist das Recht auf eine Wohnung als Menschenrecht im Gesetz fest verankert.

Regie: Fredrik Gertten . Schweden 2019 . 92 Minuten

 

 

Karten für die KoKi-Filme verkauft und reserviert der Buchladen “Buchstabe” in der Hochtorstraße 2 in Neustadt (Tel. 04561-8883). An der Abendkasse im Kino-Center Neustadt gibt es Restkarten – sofern vorhanden.

 

 

 

 August 2019

 

Dienstag, 13. August 2019 um 20 Uhr

Kino-Center . Vor dem Kremper Tor 5 . Neustadt

Beale Street

New York der 1970er-Jahre: In dem schwarzen Stadtteil Harlem gehören Armut und Perspektivlosigkeit zum Alltag. Trotzdem hoffen der 22-jährige Bildhauer Alonzo „Fonny“ Hunt (Stephan James) und die 19-jährige Verkäuferin Tish Rivers (KiKi Layne) sich gemeinsam eine glückliche Zukunft aufbauen zu können. Der Traum zerbricht, als Fonny fälschlicherweise beschuldigt wird, eine puertoricanische Haushälterin vergewaltigt zu haben. Obwohl Fonny ein Alibi hat, kommt er in Untersuchungshaft. Während Fonny im Gefängnis sitzt, macht Tish die Entdeckung, dass sie schwanger ist … Oscar-Preisträger Barry Jenkins hat den Roman „Beale Street Blues“ von James Baldwin über ein Paar, das durch rassistische Willkür getrennt wird, als berührende Liebesgeschichte verfilmt. Regina King erhielt für ihre Rolle als Tish Mutter den Oscar als beste Nebendarstellerin.

Regie: Barry Jenkins . 2018 USA . 11 Minuten

 

Mittwoch, 22.August 2019 um 20 Uhr

Kino-Center. Vor dem Kremper Tor 5 . Neustadt

Eine gefangene Frau

Seit zehn Jahren wird die 52-jährige Ungarin Marisch bei einer Familie als Haussklavin gehalten. Bei über 20-Stunden-Arbeitstagen erhält sie keinen Arbeitslohn, wird menschenunwürdig behandelt, hat kein Bett, bekommt nur Essensreste und darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Ihre Ausweispapiere nahmen ihr die Unterdrücker weg, weswegen Flucht kaum möglich ist. Das Leben der 52-Jährigen besteht aus Angst und dem Traum, ihr eigenes Leben wiederzubekommen. Erst die Anwesenheit einer Filmemacherin lässt in ihr den Entschluss reifen, der unerträglichen Unterdrückung zu entfliehen. Während der zwei Drehjahre beginnt Marisch zu erkennen, dass sie nicht vollkommen alleine ist und fasst langsam Vertrauen. Sie schöpft Kraft und nimmt ihren ganzen Mut zusammen, um nach einem Jahrzehnt endlich einen Plan zu schmieden: Die Ungarin will fliehen.

Regie: Bernadett Tuza-Ritter . 2018 Ungarn . 92 Minuten