Aktuelles Programm

  Januar 2018

 

KoKi für Kids kostenlos

Sonntag, 21. Januar, um 15 Uhr  Kino Center Neustadt . Vor dem Kremper Tor 5

Quatsch und die Nasenbärbande

Die Kinder Rieke , Max, Lene, Paul, Suse und Ben aus Bollersdorf haben die Nase voll: Ihr Dorf ist so normal, dass die Gesellschaft für Konsumforschung darauf aufmerksam wurde. Nun werden dort ständig Produkte getestet, denn jeder Einwohner gilt als der “deutsche Durchschnittsbürger”. Die Kinder haben keine Lust mehr auf die ständige Testerei und entwickeln einen Plan, um dem Spuk ein Ende zu setzen. Unterstützt werden die Freunde von Quatsch – einem pfiffigen, waschechten Nasenbären, der immer wieder seinem Tierpfleger davonläuft. Die Nasenbärbande tut alles, um die Einzigartigkeit von Bollersdorf zu beweisen. Von abenteuerlichen Erfindungen bis hin zu absurden Weltrekorden, die Kinder machen vor nichts Halt. Die kunterbunten Abenteuer mit viel Musik und tollen kleinen und großen Schauspielern hat sich Regisseur Veit Helmer für Menschen ab 4 Jahren ausgedacht. Der Film dauert 82 Minuten. Karten gibt’s für Kinder kostenlos im Buchladen „Buchstabe“, Erwachsene zahlen 5 Euro.

 

 

Donnerstag, 25. Januar 2018 um 20 Uhr

Kino-Center – Vor dem Kremper Tor 5   .   Neustadt

Manifesto

Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95: In „Manifesto“ ist die zweifache Oscar-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf Episoden zu sehen, die Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Der Experimentalfilm ist auf der Grundlage der gleichnamigen Videoinstallation entstanden, die der Videokünstler Julian Rosefeldt mit Cate Blanchett erarbeitet und mit großen Erfolg in internationalen Museen gezeigt hat. Fürs Kino hat Julian Rosefeldt die Manifeste bearbeitet, in zwölf Collagen Bilder von heute und Sätze von gestern neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch, Karl Marx und anderen miteinander verwoben. Cate Blanchett brilliert in dreizehn unterschiedlichen Rollen.

Regie: Julian Rosefeldt . Deutschland 2017 . 95 Minuten

 

 

 

 

Karten für die KoKi-Filme verkauft und reserviert der Buchladen “Buchstabe” in der Hochtorstraße 2 in Neustadt (Tel. 04561-8883). An der Abendkasse im Kino-Center Neustadt gibt es Restkarten – sofern vorhanden.

 

 

Februar 2018

 

Dienstag, 13. Februar 2018 , um 20.00 Uhr   

Kino-Center . Vor dem Kremper Tor 5. Neustadt

Maudie

Kanadas Ostküste in den 1930er Jahren: Maudie (Sally Hawkins) heißt eigentlich Maud Dowley, ist Kanadierin und leidet unter einer schweren Form der Arthritis, die zur fortschreitenden Missbildung ihrer Knochen führt. Weil sie aber ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten muss, antwortet sie auf die Anzeige eines mürrischen Junggesellen. Der Fischhändler Everett Lewis (Ethan Hawke) sucht eine Haushälterin. Aus der Arbeitsbeziehung wird mehr und weil Everett sie ermuntert, widmet sich Maudie immer häufiger der Malerei, die sie weltberühmt machen wird. Bald verdient die Folk-Art-Künstlerin Maud Lewis mit ihren Bildern den Lebensunterhalt, und Everett muss Kartoffeln schälen. Sie hat ein Zuhause gefunden und er entdeckt eine Zärtlichkeit, die ihm bisher fremd war. „Maudie“ ist ein Biopic, das mit großartigen Schauspielern und schönen Landschaftsbildern überzeugt.

Regie: Aisling Walsh . Irland, Kanada 2017 . 115 Minuten

 

Donnerstag, 22. Februar 2018, um 20 Uhr

Kino-Center . Vor dem Kremper Tor . Neustadt

Kongo Tribunal

Seit mehr als 20 Jahren tobt im Osten des Kongos ein blutiger Bürgerkrieg. Nahezu unbeachtet von der Weltöffentlichkeit hat der Konflikt zwischen Regierung, Rebellen und bewaffneten Milizen bis zu 6 Millionen Menschenleben gekostet. Im Kern geht es bei den brutalen Auseinandersetzungen um die wertvollen Bodenschätze in der Region: Um Gold und seltene Erden, die wichtigsten High-Tech-Rohstoffe der Industriestaaten. Der Bürgerkrieg hat seinen Ursprung nicht in undurchsichtigen Stammesfehden, sondern in wirtschaftlichen Interessen einer globalisierten Welt. Nach intensiven Recherchen hat der Schweizer Regisseur und Aktionskünstler Milo Rau 2015 zwei symbolische Tribunale zum Geschehen im Ostkongo initiiert – in Bukavu und in Berlin. Dieses „Kongo Tribunal“ wird im gleichnamigen Film dokumentiert, ergänzt um Recherchematerial, das im Land entstand.

Regie: Milo Rau . Schweiz, Deutschland 2017 . 105 Minuten