Aktuelles Programm

 

Juli 2017

“Bike Shorts” in der Sommernacht der Kulturen

 Freitag, 14. Juli, ab 18 Uhr in des Eska-Passage

Für das Kommunale Kino Neustadt ist die  “Sommernacht der Kulturen” ein Muss! Am Freitag, 14. Juli, zaubert der gemeinnützige Verein Kino in den Leerstand in der Eska-Passage in Neustadt. Ab 18 Uhr laufen dort nonstop die “Bike Shorts”. 16 Kurzfilme machen Lust auf viel Sommer: Das Rad zeigt sich als Urlaubsknüller und Kultobjekt, als urbane Waffe und Kunstsujet. Und auch als Sexobjekt ist es durchaus beliebt.  In den “Bike Shorts” gibt’s Geschichtliches, Musikalisches, Absurdes, Visionäres und Inspirierendes. Hereinspaziert!

 

 

Donnerstag, 27. Juli 2017 um 20 Uhr

Kino-Center – Vor dem Kremper Tor 5   .   Neustadt

Paula – Mein Leben soll ein Fest sein

Sommer 1900: Gegen den Willen ihres Vaters Carl Becker (Michael Abendroth) zieht die 24-jährige Paula (Carla Juri) von Bremen in die Künstlerkolonie Worpswede, um Malerin zu werden. Ihr expressionistischer Stil stößt bei ihrem Lehrer Fritz Mackensen (Nicki von Tempelhoff) auf Unverständnis. Sein Malerkollege Otto Modersohn (Albrecht Schuch) ist fasziniert von den Bildern der jungen Künstlerin und kommt ihr bald auch privat näher. Während Paulas Freundin, die Bildhauerin Clara Westhoff (Roxane Duran), den Poeten Rainer Maria Rilke (Joel Basman) heiratet, ehelicht Paula ihren Otto. Fünf Jahre später entflieht sie der Enge des Ehelebens nach Paris. Paula besucht die Kunstakademie und studiert den impressionistischen Malstil des Franzosen Paul Cézanne. Kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes stirbt die Malerin Paula Modersohn-Becker mit nur 31 Jahren in Worpswede.

Regie: Christian Schwochow. Deutschland, Frankreich 2016 . 123 Minuten

 

Karten für die KoKi-Filme verkauft und reserviert der Buchladen “Buchstabe” in der Hochtorstraße 2 in Neustadt (Tel. 04561-8883). An der Abendkasse im Kino-Center Neustadt gibt es Restkarten – sofern vorhanden.

 

 

August 2017 

 

 

Dienstag, 8. August 2017 , um 20 Uhr                                                                    Kino-Center . Vor dem Kremper Tor 5. Neustadt

Ixcanul – Träume am Fuße des Vulkans

Die 17-jährige María (María Mercedes Coroy) lebt mit ihren Eltern streng nach alten Maya-Traditionen in bescheidenen Verhältnissen auf einer Kaffeeplantage am Fuße eines aktiven Vulkans in Guatemala. Sie träumt von einem Leben jenseits der Berge, doch als Frau ihrer Gemeinschaft wird von ihr erwartet, dass sie den Plantagen-Vorarbeiter Ignacio (Justo Lorenzo) heiratet. In der Hoffnung, der arrangierten Ehe zu entkommen und mit ihm in die USA fliehen zu können, verliebt sich Maria in den Kaffeepflücker Pepe (Marvin Coroy) und wird schwanger. Als Pepe sie sitzen lässt, muss sich María neu mit ihrer Umwelt arrangieren. Der mit indigenen Laiendarstellern gedrehte Spielfilm beeindruckt durch Einblicke in die Maya-Traditionen, prägnante Bilder vom Leben auf dem Land und lange Landschafteinstellungen. „Ixcanul“ wurde auf der Berlinale 2015 mit dem silbernen Bären ausgezeichnet.

Regie: Jayro Bustamante . Guatemala, Frankreich 2015 . 91 Minuten

 

 

Donnerstag, 24. August 2017 um 20 Uhr                                                                 Kino-Center. Vor dem Kremper Tor 5 . Neustadt

Deportation Class

Sie kommen in der Nacht, reißen Familien aus dem Schlaf, geben ihnen nur noch Zeit zum Packen und setzen sie in ein Flugzeug: sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 22 000 abgelehnte Asylsuchende aus Deutschland abgeschoben. „Deportation Class“ zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen – von der detaillierten Planung am Schreibtisch über den nächtlichen Einsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland. In ihrer Dokumentation begleiten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler Polizei und Ausländerbehörden bei mehreren Einsätzen, darunter auch bei einer sogenannten Sammelabschiebung, bei der 200 Asylsuchende nach Albanien ausgeflogen wurden. Zudem porträtieren die Filmemacher Menschen die von einer Abschiebung betroffen waren.

Regie: Carsten Rau, Hauake Wendler . Deutschland 2016 . 85 Minuten

 

KoKi Neustadt freut sich über den 5. Kinopreis

Hurra, wir haben ihn wieder! Zum fünften Mal in Folge hat das Land Schleswig-Holstein das Kommunale Kino (KoKi) Neustadt für sein hervorragendes Jahresprogramm 2016 ausgezeichnet. Den Kinopreis, also die Urkunde und den Strandhafer, nahm die 2. Vorsitzende Gabriela Bendfeldt in Husum von Kultusministerin Anke Spoorendonk  entgegen. Der gemeinnützige Kino-Verein freut sich über diese Würdigung seiner ehrenamtlichen Arbeit und kann das Preisgeld von 1000 Euro für die weitere Programmgestaltung sehr gut gebrauchen.